For-Each

Die nachfolgenden Schritte für jedes Element einer Liste ausführen.

Geschrieben von Thomas Seidl

Zuletzt aktualisiert Vor etwa 1 Monat

Was der Baustein macht

For-Each führt die nachfolgenden Schritte einmal pro Element eines Arrays aus. Typisch: Für jede gefundene Bestellung eine Zeile schreiben, für jeden Teilnehmer eine E-Mail versenden, für jeden Eintrag eine Prüfung ausführen.

Quell-Array

Unter Quell-Array wählst du die Array-Variable aus, über die iteriert werden soll. Sie stammt meist aus dem Ergebnis eines vorherigen Bausteins — etwa aus einer Suche über Integration nutzen.

Die Oberfläche prüft die Auswahl mit: Zeigst du auf ein Feld, das kein Array ist, erscheint ein Hinweis mit dem tatsächlichen Typ. Existiert der Quell-Baustein nicht mehr, wird auch das gemeldet.

Element-Vorschau

Unter Element-Vorschau siehst du, wie ein einzelnes Element aussieht. Das ist ausgesprochen nützlich: Du erkennst sofort, welche Felder verfügbar sind und wie sie heißen, und kannst sie über die Variablen-Auswahl in den nachfolgenden Bausteinen ansprechen.

Nutze die Vorschau, bevor du die Schleife befüllst — Rätselraten über Feldnamen kostet mehr Zeit als ein Blick hierher.

Die beiden Ausgänge

  • Für jedes Element — dieser Pfad läuft einmal pro Element. Alles, was pro Eintrag passieren soll, hängt hier.
  • Abgeschlossen — dieser Pfad läuft einmal, nachdem alle Elemente abgearbeitet sind. Hier gehört die Zusammenfassung hin.

Die Verwechslung dieser beiden Ausgänge ist der häufigste Fehler. Hängt eine Abschlussmeldung am Schleifen-Ausgang, wird sie pro Element wiederholt.

Maximale Iterationen

Über Max. Iterationen begrenzt du, wie viele Elemente verarbeitet werden. Das ist eine Sicherheitsleine: Ein unerwartet großes Array — etwa eine Suche, die statt fünf Treffern fünfhundert liefert — würde sonst den Ablauf sehr lange beschäftigen.

Setze die Grenze bewusst auf einen Wert, der zu deinem Anwendungsfall passt.

Worauf du achten solltest

  • Nicht im laufenden Gespräch über lange Listen iterieren. Jeder Durchlauf kostet Zeit, in der der Anrufer wartet. Schleifen gehören meist in die Nachbearbeitung.
  • Den leeren Fall bedenken. Ist das Array leer, läuft der Schleifen-Pfad kein einziges Mal — nur Abgeschlossen greift.
  • Rufst du in der Schleife eine Integration auf, multiplizieren sich die Aufrufe. Das ist in den Integrations-Logs und in der Nutzungsübersicht sichtbar.