Sub-Flow definieren
Wiederverwendbare Abläufe anlegen, statt dieselbe Logik mehrfach zu bauen.
Geschrieben von Thomas Seidl
Zuletzt aktualisiert Vor etwa 1 Monat
Was der Baustein macht
Sub-Flow definieren legt den Start eines wiederverwendbaren Ablaufs fest. Damit vermeidest du, dieselbe Logik an mehreren Stellen zu bauen — etwa eine Identifikation des Anrufers, die in jedem Gesprächspfad gebraucht wird.
Ein Sub-Flow wird nicht von selbst ausgeführt. Gestartet wird er über Sub-Flow aufrufen, von beliebig vielen Stellen aus.
Allgemein
- Name des Sub-Flows — unter diesem Namen wählst du ihn später beim Aufruf aus. Vergib etwas Sprechendes, zum Beispiel Identification.
- Beschreibung — was dieser Sub-Flow tut. Nutze sie; beim dritten Sub-Flow ist der Name allein nicht mehr aussagekräftig.
Eingaben
Unter Eingaben legst du fest, welche Werte der Sub-Flow von der aufrufenden Stelle bekommt. Pro Eingabe bestimmst du Name, Typ und ob sie erforderlich ist; bei Auswahlfeldern hinterlegst du die möglichen Optionen.
Halte die Eingaben knapp. Ein Sub-Flow mit acht Pflichteingaben ist an der Aufrufstelle unangenehm zu befüllen.
Zweige und Ausgaben
Ein Sub-Flow kann mit unterschiedlichen Ergebnissen enden. Unter Zweige legst du diese Ausgänge an — etwa „erfolgreich identifiziert“ und „nicht identifiziert“. Genau diese Zweige erscheinen später am Baustein Sub-Flow aufrufen und lassen sich dort unterschiedlich weiterverbinden.
Unter Ausgaben definierst du die Werte, die an die aufrufende Stelle zurückgehen — etwa die ermittelte Kundennummer.
Ein sinnvoller Zuschnitt
Gute Kandidaten für einen Sub-Flow sind Abläufe, die
- an mehreren Stellen identisch gebraucht werden,
- ein klar benennbares Ergebnis haben,
- und sich mit wenigen Eingaben beschreiben lassen.
Ein Sub-Flow, der nur einmal aufgerufen wird, bringt keinen Vorteil — er verteilt die Logik nur auf zwei Stellen.
Worauf du achten solltest
- Änderungen wirken überall. Das ist der Sinn — aber prüfe vor einer Änderung, an welchen Stellen der Sub-Flow aufgerufen wird.
- Jeder Zweig braucht einen Abschluss über Sub-Flow beenden.
- Benenne Zweige nach dem Ergebnis, nicht nach dem Weg dorthin. „nicht identifiziert“ ist brauchbarer als „Zweig 2“.