Sub-Flow aufrufen
Einen definierten Sub-Flow starten und seine Rückgabezweige weiterverbinden.
Geschrieben von Thomas Seidl
Zuletzt aktualisiert Vor etwa 1 Monat
Was der Baustein macht
Sub-Flow aufrufen startet einen zuvor definierten Sub-Flow, übergibt ihm die Eingaben und leitet den Ablauf über dessen Rückgabezweige weiter.
Sub-Flow auswählen
Unter Sub-Flow wählst du aus, welcher Ablauf aufgerufen werden soll. Zur Auswahl stehen alle Sub-Flows auf derselben Arbeitsfläche.
Gibt es noch keinen, weist die Oberfläche darauf hin, dass du zuerst einen Baustein Sub-Flow definieren hinzufügen musst.
Wurde ein zuvor gewählter Sub-Flow gelöscht, erscheint ein Hinweis, dass er nicht mehr existiert und du einen vorhandenen wählen musst. Prüfe das nach größeren Umbauten — ein solcher Verweis wird sonst leicht übersehen.
Eingaben festlegen
Unter Eingaben bestimmst du die Werte, die an den Sub-Flow übergeben werden. Welche Felder erscheinen, hat der Sub-Flow selbst definiert. Du kannst feste Werte eintragen oder Variablen aus dem bisherigen Ablauf verwenden.
Als erforderlich gekennzeichnete Eingaben musst du befüllen, sonst ist der Aufruf unvollständig.
Ausgänge weiterverbinden
Der Baustein zeigt die Zweige, die der Sub-Flow definiert hat — etwa „erfolgreich“ und „nicht erfolgreich“. Jeden davon verbindest du mit dem passenden nächsten Schritt.
Verbinde jeden Zweig. Ein offener Zweig lässt den Ablauf an dieser Stelle enden — im Gespräch bedeutet das eine unerklärte Stille.
Rückgabewerte verwenden
Die Ausgaben des Sub-Flows stehen den nachfolgenden Bausteinen als Variablen zur Verfügung. So kann der aufrufende Ablauf mit dem Ergebnis weiterarbeiten, ohne zu wissen, wie es zustande kam.
Worauf du achten solltest
- Nach Änderungen am Sub-Flow die Aufrufstellen prüfen. Neue Eingaben oder neue Zweige müssen hier ergänzt und verbunden werden.
- Ein Sub-Flow lässt sich an beliebig vielen Stellen aufrufen. Genau das ist sein Zweck — eine Änderung an einer Stelle wirkt überall.