Integration nutzen

Eine Aktion in einem angebundenen System ausführen und das Ergebnis weiterverwenden.

Geschrieben von Thomas Seidl

Zuletzt aktualisiert Vor etwa 1 Monat

Was der Baustein macht

Integration nutzen führt eine Aktion in einem angebundenen System aus — Termin buchen, Kundendaten abrufen, Datensatz anlegen. Du wählst die Integration und die gewünschte Aktion, legst die Parameter fest und verwendest das Ergebnis im weiteren Ablauf.

Der Baustein ist in allen drei Phasen einsetzbar: vor, während und nach dem Gespräch.

Integration und Aktion wählen

Unter Konfiguration wählst du zuerst die Integration. Angezeigt werden nur die, die in deiner Umgebung bereitstehen — unter Eigene Integrationen findest du die selbst eingerichteten. Danach erscheint die Liste der verfügbaren Aktionen mit Name und kurzer Beschreibung.

Ist die passende Aktion nicht dabei, kannst du über Neues Tool direkt eine anlegen.

Parameter befüllen

Nach der Auswahl erscheinen die Eingabefelder der Aktion. Pro Parameter entscheidest du, woher der Wert kommt:

  • Mit KI befüllen — die KI füllt den Parameter anhand des Gesprächskontexts aus. Optional gibst du eine KI-Anweisung als Hinweis mit, wie der Wert zu bestimmen ist.
  • Eigener Wert — du gibst einen festen Wert vor oder verwendest eine Variable aus einem vorherigen Schritt.

Diese Unterscheidung ist der Kern des Bausteins. Werte, die aus dem Gespräch stammen, überlässt du der KI. Werte, die immer gleich sind — eine Mandanten-ID, ein fester Kanal — gibst du fest vor. So bleibt der Ablauf berechenbar, wo er es sein muss, und flexibel, wo es hilft.

Die Ausgänge

Der Baustein hat drei Anschlüsse: Eingang, Erfolgreicher Aufruf und Fehlerhafter Aufruf.

Verbinde beide Ausgänge. Bleibt der Fehlerpfad offen, endet der Ablauf im Fehlerfall wortlos — für den Anrufer klingt das wie ein Abbruch. Ein einfacher Fehlerpfad mit einer Entschuldigung und einem Rückrufangebot ist besser als gar keiner.

Ergebnisse weiterverwenden

Die Ausgabe der Aktion steht nachfolgenden Bausteinen zur Verfügung. So kann der Agent das Ergebnis nennen, danach verzweigen oder es an einen weiteren Schritt übergeben.

Damit die Ausgabevariablen verfügbar werden, musst du die Integration einmal testen. Solange das nicht passiert ist, weist die Oberfläche darauf hin und die Variablen lassen sich nicht auswählen. Das überrascht viele beim ersten Mal.

Worauf du achten solltest

  • Erst Integration, dann Aktion, dann Parameter — in dieser Reihenfolge.
  • Prüfe, ob alle Pflichtfelder befüllt sind. Ein nicht konfigurierter Baustein wird am Knoten gekennzeichnet.
  • Halte die Zahl der Aufrufe im laufenden Gespräch klein. Jeder Aufruf kostet Zeit, in der der Anrufer wartet.
  • Was tatsächlich ausgeführt wurde, siehst du später in den Integrations-Logs.