HTTP Antwort
Einen synchronen HTTP-Workflow mit Statuscode und Body beantworten.
Geschrieben von Thomas Seidl
Zuletzt aktualisiert Vor etwa 1 Monat
Was der Baustein macht
HTTP Antwort beendet einen synchronen Workflow mit einer HTTP-Antwort an den Aufrufer. Du legst Statuscode und Response Body fest.
Wann du ihn brauchst
Nur in Kombination mit einem HTTP-Trigger im Modus Synchron. Dort wartet der Aufrufer auf ein Ergebnis — und dieser Baustein liefert es.
Im asynchronen Modus ist er wirkungslos: Der Aufrufer hat seine Bestätigung längst erhalten, bevor der Ablauf hier ankommt.
Statuscode
Der Statuscode sagt dem aufrufenden System, wie der Vorgang ausgegangen ist. Verwende die üblichen Konventionen — Erfolg, fehlerhafte Anfrage, nicht gefunden —, damit die Gegenseite programmatisch reagieren kann, ohne den Body zu interpretieren.
Ein häufiger Fehler ist, bei jedem Ausgang denselben Erfolgscode zurückzugeben. Dann muss die Gegenseite raten, ob es geklappt hat.
Response Body
Im Response Body definierst du, was zurückgegeben wird. Platzhalter werden automatisch aufgelöst — du kannst also Ergebnisse vorheriger Bausteine einsetzen, etwa die ID eines angelegten Datensatzes oder das Resultat einer Prüfung.
Ein sinnvoller Aufbau
Verzweige vor der Antwort mit Bedingung prüfen und setze pro Ausgang eine eigene HTTP Antwort: einen Erfolgsfall mit den erzeugten Daten und mindestens einen Fehlerfall mit einer verständlichen Meldung. Das macht die Schnittstelle für die aufrufende Seite berechenbar.
Worauf du achten solltest
- Jeder synchrone Pfad braucht eine Antwort. Endet ein Zweig ohne diesen Baustein, wartet der Aufrufer bis zum Timeout.
- Die 10-Sekunden-Grenze gilt für den gesamten Ablauf bis hierher, nicht nur für einen einzelnen Schritt.
- Gib keine internen Fehlermeldungen unverändert nach außen — formuliere eine Antwort, die das aufrufende System verarbeiten kann.