Notiz
Eine Anmerkung auf der Arbeitsfläche — ohne Einfluss auf den Ablauf.
Geschrieben von Thomas Seidl
Zuletzt aktualisiert Vor etwa 1 Monat
Was der Baustein macht
Notiz platziert eine Anmerkung auf der Arbeitsfläche. Sie wird als Haftnotiz dargestellt und hat keinen Einfluss auf die Ausführung: Sie führt keine Aktion aus, fragt nichts ab und startet keinen Schritt.
Die Felder
- Titel — der Name der Notiz. Er ist verpflichtend; ohne eigenen Titel wird eine allgemeine Bezeichnung verwendet.
- Notiz-Text — der eigentliche Inhalt, frei formulierbar.
Wofür sich das lohnt
Ein Workflow, der über Monate wächst, wird ohne Erklärung schnell unlesbar — auch für die Person, die ihn gebaut hat. Typische Einsätze:
- Abschnitte im Ablauf logisch voneinander trennen
- begründen, warum ein Schritt so gebaut ist — das ist der wertvollste Fall, denn das Was steht ohnehin im Baustein
- Hinweise für spätere Anpassungen hinterlegen
- offene Punkte markieren, die noch erledigt werden müssen
- festhalten, welche Annahme hinter einem Wert steckt
Was eine gute Notiz ausmacht
- Kurzer, klarer Titel. Er ist das, was man beim Überfliegen liest.
- Für Dritte formulieren. Was dir heute offensichtlich erscheint, ist es in einem halben Jahr nicht mehr.
- Direkt neben dem Bereich platzieren, auf den sie sich bezieht.
- Aktuell halten. Eine Notiz, die nicht mehr stimmt, ist schlimmer als keine — sie führt aktiv in die Irre.
Wo eine Notiz nicht hingehört
Nicht als Ersatz für Konfiguration. Ein Hinweis „hier muss noch die richtige Nummer rein“ hilft niemandem, wenn der Ablauf produktiv läuft. Solche Punkte gehören erledigt, nicht dokumentiert.